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Seminare für Einsatzkräfte |
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Fachseminar KIT/NFS: Akutbetreuung von trauernden Kindern |
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Zielgruppe: Einsatzteams der Krisenintervention, Notfallbetreuung, Notfallseelsorge |
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Inhalt: Kontaktaufnahme und Betreuung von Kindern bei Einsätzen von KIT / NFS. Das Verhalten von betroffenen Kindern in
der Akutsituation. Möglichkeiten und Grenzen einer Akutbetreuung. Vermittlung von Grundwissen über Trauer im Kindesalter. Besonderheiten der Gruppenbetreuung. Hinweise zur Abschiednahme mit Kindern. Praxisbezogene
Beispiele. Anregungen zur weiterführenden Begleitung. |
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Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl ca. 4-5 Stunden. |
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Auszug von Seminarterminen für 2008: |
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September: KIT-Tage Innsbruck * Oktober: KIT-Team Feldkirch/Vorarlberg |
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Fachseminar RD/SAN: Betreuung von Kindern im RD/SAN-Einsatz |
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Zielgruppe: Einsatzteams des Rettungs- und Sanitätsdienstes, SEG-SAN, SEG-Betreuung |
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Inhalt: Verständnis für das Verhalten von betroffenen Kindern in Trauer- und Krisensituationen. Praxisbezogene Hinweise
zur Betreuung von Kindern. Vermittlung von Grundwissen über Trauer und (psychische) Traumata bei Kindern. |
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Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl ca. 2 Stunden. |
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Fachseminar HOSPIZ: Begleitung von trauernden Kindern |
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Zielgruppe: Helfer/innen aus den Bereichen Hospiz und Trauerbegleitung |
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Inhalt: Trauer im Kindesalter. Typische Verhaltensweisen von trauernden Kindern. Begleitung von trauernden Kindern.
Abschiednahme mit Kindern. Hilfreiche Rituale. |
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Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl ca. 3 Stunden. |
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Meine Seminare für Einsatz-/ und Fachkräfte wurden unter anderem für folgende Organisationen gehalten:
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Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Landsberg am Lech, Kriseninterventionsdienst und Notfallseelsorge Landsberg am
Lech, Kriseninterventionsdienst des BRK Ostallgäu, Malteser Kriseninterventionsteam Gröbenzell / Fürstenfeldbruck, Notärztegruppe Fürstenfeldbruck, Hospizverein Rinteln, Österreichisches Rotes Kreuz / Universität
Innsbruck anlässlich der Internationalen Tagung für Krisenintervention und Notfallpsychologie, PSNV-Team Niederrhein/ Notfallseelsorge Krefeld, Notfallseelsorge + Krisenintervention Aschaffenburg / Untermain. Geführt
als Referent von Verwaiste Eltern Deutschland. |
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Seminare für Lehrkräfte, Betreuer, Trainer |
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Fachseminar BETREUUNG: Der Umgang mit trauernden Kindern |
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Zielgruppe: Lehrkräfte, Erzieher/innen, Trainer/inner, Betreuer/innen |
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Inhalt: Verständnis für das Verhalten von betroffenen Kindern in Trauer- und Krisensituationen. Praxisbezogene Hinweise
zur Betreuung von Kindern. Vermittlung von Grundwissen über Trauer bei Kindern. Rituale für Schulklassen, Kindergartengruppen. Hinweise zur Kontaktaufnahme mit betroffenen Kindern in der Akutsituation. |
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Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl ca. 2-3 Stunden. |
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Vorträge |
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Vortrag: Da sein, wenn Kinder trauern |
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Zielgruppe: für alle Personenkreise, die sich für das Thema interessieren |
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Kinder trauern anders. Ganz anders als die Erwachsenen. Sie brauchen Spiel, Bewegung und Ablenkung. Sie haben viele
Fragen, die aber oft nicht ausgesprochen werden. Wenn Kinder eine wichtige Bezugsperson verlieren, wird ihr Welt- und Familienbild zerstört. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie und warum Kinder sich so “anders”
verhalten. Kinder trauern auch um den Verlust von geliebten (Stoff)Tieren, um den Verlusten von vertrauten Orten und Personen (durch Trennung oder Umzug). Es wird aufgezeigt, wie man Kinder in Trauerzeiten begleiten und
unterstützen kann. Ein Vortrag mit Bildern aus dem bekannten Kinderbuch “Abschied von Rune” (siehe auch unten stehender Zeitungsartikel). Dauer des Vortrages: ca. 2,5 Stunden |
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Weitere Vorträge auf Anfrage. |
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Meine Vorträge wurden u.a. für bzw. in folgenden Einrichtungen/Institutionen gehalten: |
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Volkshochschulen Landsberg, Kaufering, Buchloe, Germaringen, Utting, Gilching, Germering. BRK-Kindergärten Landsberg,
Hofstetten, Weil, Thaining, Lengenfeld, Schwabhausen. Kindergarten Moorenweis. Grund- und Hauptschule Scheuring, Grundschule Kaufering, Fritz-Beck-Schule Landsberg, Katholisches Bildungswerk im Landkreis Landsberg,
Pfarrgemeinderat Reichling, Pfarrgemeinderat Schondorf. |
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Die Seminare bzw. Vorträge können auf Anfrage gerne bei Ihnen vor Ort durchgeführt werden
- und dies im gesamten deutschsprachigen Raum. Bei diesbezüglichem Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf. |
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E-Mail: info@kindertrauer.org |
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Seminare für trauernde Erwachsene |
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“Lichtblick” - Ein Seminar für Trauernde (Erwachsene) |
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Dieses Seminar will den Betroffenen den (lebens)notwendigen Raum zum Trauern geben. Dabei sollen sie so sein dürfen,
wie sie sind. Sie sollen erfahren, dass es anderen auch so geht, dass man mit seinen Gefühlen nicht alleine dasteht, dass es “normal” ist, so anders zu sein. Die eigene Trauer, die Wut, die Verzweiflung
anzunehmen. Behutsam und abgestimmt auf die Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer/innen führen Meditations- und Entspannungs- übungen zu sich selbst und bieten die Möglichkeit, den eigenen Trauerweg zu
betrachten. Hierbei ist es wichtig, nicht stehen zu bleiben, sondern den Blick wieder nach vorne zu richten. Genauso wichtig ist es, auch einmal innezuhalten und im Moment zu verweilen. Wege und Möglichkeiten werden
gesucht, um mit dem Verlust leben zu können und wieder einen (neuen) Sinn im Leben finden. Vornehmlich in der Kleingruppe (max. 10 Personen) als Wochenend- oder Abendseminar. |
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Weitere Seminare auf Anfrage. |
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Artikel zum Seminar “Akutbetreuung von Kindern” |
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Was tun, wenn eine Kinderseele in Not ist? |
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Referent Oliver Junker mit seinem Rettungsteddy, der ihn bei Einsätzen mit Kindern begleitet. |
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Das Interesse war groß an der gemeinsamen Fortbildung der Notfallseelsorge von Aschaffenburg, Alzenau, Miltenberg und
Obernburg. Zum Thema "Kinderseele in Not" hatten sich 70 Teilnehmer im Goldbacher Haus Effata versammelt. Tätig sind sie in den Bereichen Notfallseelsorge, Krisenintervention an Schulen, Hospiz,
Kriminalpolizei, Feuerwehr und Rettungskräfte. Neben den Mitarbeitern vom Untermain waren auch Gäste aus Wiesbaden und Bad Kissingen angereist. „Bei einem Zusammenstoß mit einem LKW wird der Vater des
siebenjährigen Karls und der neunjährigen Inge tödlich verletzt. Die Polizei soll die Nachricht der Mutter überbringen. Es ist zu erwarten, dass die Kinder bei der Überbringung der Nachricht zu Hause sind. Was ist zu
tun?“ Dieses Beispiel macht verdeutlicht, wie schnell es bei einem Einsatz von Polizei, Rettungskräften und Notfallseelsorgern auch um das Seelenheil von Kindern geht, selbst wenn sie gar nicht unmittelbar als Opfer
betroffen sind. Die Gefahr, bei all der Hektik rund um das Unglück die Kleinen zu übersehen, sie nicht ernst zu nehmen oder sie einfach wie die Erwachsenen zu behandeln, ist groß. Die Fortbildung „Kinderseele in Not“
der Notfallseelsorge am Untermain wollte deshalb sensibel machen für die besonderen Erfordernisse beim Umgang mit Kindern. Die ersten Stunden der Betreuung entscheide darüber, wie die Kinderseele das
traumatische Erlebnis verkraftet, so Oliver Junker, der Referent des Fortbildungstages. Er lebt in Kaufering, ist Trauerbegleiter für Kinder und arbeitet unter anderem in der Krisenintervention. Junker vermittelte
zunächst einen Eindruck davon, was sich in Kindern nach einem traumatischen Ereignis abspielt. Angst, Wut, Schuldgefühle und unausgesprochene Fragen stürzen die Kinder in ein Gefühlschaos, dass zu langfristigen
Schädigungen führen kann, wenn sie da nicht wieder herausgeführt werden. Die Heranwachsenden würden auf dramatische Situationen oft ganz anders reagieren als die Erwachsene. „Es ist zum Beispiel eine normale Reaktion,
wenn Kinder auf eine schlimme Nachricht schnell wieder zur Tagesordnung übergehen“, so der Referent, der selbst Vater von drei Kindern ist. Während Erwachsene oft nicht verstünden, wie das Kind sich jetzt zum Beispiel
an die Hausaufgaben setzen kann, wäre das letztlich nur ein Ausdruck für ihre Sehnsucht nach Normalität und Halt, ein Mechanismus, der die kindliche Seele schützen will. Junker nannte wichtige Regeln im
Umgang mit betroffenen Kindern. Dazu gehören: eine ruhige Umgebung schaffen, sich auf Augenhöhe begeben, in klaren und einfachen Sätzen mit ihnen sprechen, die Geschehene deutlich ansprechen, die eigene Betroffenheit
zeigen. Eindringlich plädierte er dafür, auch unbequeme Wahrheiten wie zum Beispiel den Tod durch Suizid nicht zu verschweigen. Die Kleinen spürten meist, wenn etwas verschwiegen wird und ihr Vertrauensverhältnis zu den
Bezugspersonen würde nachhaltig gestört, wenn sie im Nachhinein von anderen die Wahrheit erfahren. „Je mehr man Kindern erklärt, desto einfacher ist es für sie, das Geschehen zu verstehen“. Junker lässt
sich bei seinen Einsätzen von einem Teddy begleiten. „Kuscheltiere können trösten, können als Sprachrohr verwendet werden, schaffen Vertrautheit für die Kinder“, so seine Begründung für den putzigen Eisbär, der schon so
manches mal das Eis gebrochen hat bei Kindern, die zunächst ganz verschlossen waren. Oft sei es auch hilfreich, die Kinder ein Bild malen zu lassen, mit dem sie oft besser als mit Worten ausdrücken können, was gerade in
ihnen vor sich geht. Den Kleinen tue es gut, nicht nur passiv bleiben zu müssen. Ein Ritual wie zum Beispiel eine Kerze für den Verstorbenen anzünden hilft ihnen, das Erlebte besser zu verarbeiten. Im
Verlauf des Vortrags bemängelte Junker, dass das Thema „Umgang mit Kindern“ in der Ausbildung von Rettungskräften so gut wie nicht vorkäme. Er plädierte dafür, dass bei solchen Einsätzen eine eigene Betreuungsperson
abgestellt wird, die sich um das Wohl der Kleinen kümmert. Der Trauerbegleiter hat auch eine Internetseite aufgebaut. Unter www.kindertrauer.info erhalten Eltern und Betreuer schnell und einfach Tipps, wie sie mit
schwierigen Situationen umgehen können. |
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Zeitungsartikel zum Vortrag “Da sein, wenn Kinder trauern” |
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