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Seminare und Vorträge
Termine
Seminare
Fachseminar KIT/NFS: Akutbetreuung von trauernden Kindern
Zielgruppe: Einsatzteams der Krisenintervention, Notfallbetreuung, Notfallseelsorge
Inhalt: Kontaktaufnahme und Betreuung von Kindern bei Einsätzen von KIT / NFS. Das Verhalten von betroffenen Kindern in der Akutsituation. Möglichkeiten und Grenzen einer Akutbetreuung. Vermittlung von Grundwissen über Trauer im Kindesalter. Besonderheiten der Gruppenbetreuung. Hinweise zur Abschiednahme mit Kindern. Praxisbezogene Beispiele. Anregungen zur weiterführenden Begleitung.
Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl ca. 4-6 Stunden.
Fachseminar RD/SAN: Betreuung von Kindern im RD/SAN-Einsatz
Zielgruppe: Einsatzteams des Rettungs- und Sanitätsdienstes, SEG-SAN, SEG-Betreuung
Inhalt: Verständnis für das Verhalten von betroffenen Kindern in Trauer- und Krisensituationen. Praxisbezogene Hinweise zur Betreuung von Kindern. Vermittlung von Grundwissen über Trauer und (psychische) Traumata bei Kindern.
Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl ca. 2-3 Stunden.
Fachseminar HOSPIZ: Begleitung von trauernden Kindern
Zielgruppe: Helfer/innen aus den Bereichen Hospiz und Trauerbegleitung
Inhalt: Trauer im Kindesalter. Typische Verhaltensweisen von trauernden Kindern. Begleitung von trauernden Kindern. Abschiednahme mit Kindern. Hilfreiche Rituale.
Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl ca. 3-4 Stunden.
Meine Seminare für Einsatz-/ und Fachkräfte wurden unter anderem für folgende Organisationen gehalten:
Bayerisches Rotes Kreuz Kreisverband Landsberg am Lech, Kriseninterventionsdienst und Notfallseelsorge Landsberg am Lech, Kriseninterventionsdienst des BRK Ostallgäu, Malteser Kriseninterventionsteam Gröbenzell / Fürstenfeldbruck, Notärztegruppe Fürstenfeldbruck, Hospizverein Rinteln, Österreichisches Rotes Kreuz / Universität Innsbruck sowie UMIT / Hall in Tirol anlässlich der Internationalen Tagung für Krisenintervention und Notfallpsychologie, PSNV-Team Niederrhein/ Notfallseelsorge Krefeld, Notfallseelsorge und Krisenintervention Aschaffenburg / Untermain, Kriseninterventionsteam Feldkirch/Vorarlberg, Orlando di Lasso Realschule Maisach, Verein Rainbows Graz/Steiermark. Geführt als Referent von Verwaiste Eltern Deutschland.
Seminare für Lehrkräfte, Betreuer, Trainer
Fachseminar BETREUUNG: Der Umgang mit trauernden Kindern
Zielgruppe: Lehrkräfte, Erzieher/innen, Trainer/inner, Betreuer/innen
Inhalt: Verständnis für das Verhalten von betroffenen Kindern in Trauer- und Krisensituationen. Praxisbezogene Hinweise zur Betreuung von Kindern. Vermittlung von Grundwissen über Trauer bei Kindern. Rituale für Schulklassen, Kindergartengruppen. Hinweise zur Kontaktaufnahme mit betroffenen Kindern in der Akutsituation.
Dauer: abhängig von der Teilnehmerzahl ca. 2-3 Stunden.
Vorträge
Vortrag: Da sein, wenn Kinder trauern
Zielgruppe: für alle Personenkreise, die sich für das Thema interessieren
Kinder trauern anders. Ganz anders als die Erwachsenen. Sie brauchen Spiel, Bewegung und Ablenkung. Sie haben viele Fragen, die aber oft nicht ausgesprochen werden. Wenn Kinder eine wichtige Bezugsperson verlieren, wird ihr Welt- und Familienbild zerstört. Deshalb ist es wichtig zu verstehen, wie und warum Kinder sich so “anders” verhalten. Kinder trauern auch um den Verlust von geliebten (Stoff)Tieren, um den Verlusten von vertrauten Orten und Personen (durch Trennung oder Umzug). Es wird aufgezeigt, wie man Kinder in Trauerzeiten begleiten und unterstützen kann. Ein Vortrag mit Bildern aus dem bekannten Kinderbuch “Abschied von Rune” (siehe auch unten stehender Zeitungsartikel). Dauer des Vortrages: ca. 2,5 Stunden
Weitere Vorträge auf Anfrage.
Meine Vorträge wurden u.a. für bzw. in folgenden Einrichtungen/Institutionen gehalten:
Volkshochschulen Landsberg, Kaufering, Buchloe, Germaringen, Utting, Gilching, Germering. BRK-Kindergärten Landsberg, Hofstetten, Weil, Thaining, Lengenfeld, Schwabhausen. Kindergarten Moorenweis. Grund- und Hauptschule Scheuring, Grundschule Kaufering, Fritz-Beck-Schule Landsberg, Grund- und Hauptschule Kaufbeuren, Katholisches Bildungswerk im Landkreis Landsberg, Pfarrgemeinderat Reichling, Pfarrgemeinderat Schondorf, Pfarrgemeinderat Schwifting, Pfarrgemeinderat Scheuring.
Seminare für trauernde Erwachsene
“Lichtblick” - Ein Seminar für Trauernde (Erwachsene)
Dieses Seminar will den Betroffenen den (lebens)notwendigen Raum zum Trauern geben. Dabei sollen sie so sein dürfen, wie sie sind. Sie sollen erfahren, dass es anderen auch so geht, dass man mit seinen Gefühlen nicht alleine dasteht, dass es “normal” ist, so anders zu sein. Die eigene Trauer, die Wut, die Verzweiflung anzunehmen. Behutsam und abgestimmt auf die Bedürfnisse und Wünsche der Teilnehmer/innen führen Meditations- und Entspannungsübungen zu sich selbst und bieten die Möglichkeit, den eigenen Trauerweg zu betrachten. Hierbei ist es wichtig, nicht stehen zu bleiben, sondern den Blick wieder nach vorne zu richten. Genauso wichtig ist es, auch einmal innezuhalten und im Moment zu verweilen. Wege und Möglichkeiten werden gesucht, um mit dem Verlust leben zu können und wieder einen (neuen) Sinn im Leben finden. Vornehmlich in der Kleingruppe (max. 10 Personen) als Wochenend- oder Abendseminar.
Weitere Seminare auf Anfrage.
Die Seminare bzw. Vorträge können auf Anfrage gerne bei Ihnen vor Ort durchgeführt werden - und dies im gesamten deutschsprachigen Raum. Bei diesbezüglichem Interesse nehmen Sie bitte Kontakt mit mir auf.
Weitere Vortragsangebote finden Sie auch hier
Weitere Seminarangebote hier.
Hier eine Auswahl von Terminen
01.10.2010 - 13:30 bis 15:30 Uhr
SEMINAR/WORKSHOP: Akut-Betreuung von Kindergruppen
Internationale Kriseninterventionstage / Innsbruck
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November 2010
Vortrag: Wenn plötzlich alles anders ist
VHS Gilching
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November 2010
Vortrag: Da sein, wenn Kinder trauern
VHS Kaufbeuren
Weitere Termine auf Anfrage.
Zeitungsartikel / Berichte
Radiobericht im ORF Steiermark
Anlässlich der Fachtagung „Tut tot sein weh - Wenn Kinder Abschied nehmen“
vom Verein Rainbows Österreich, bei der ich Vortrag und Workshop halten
durfte, berichtete der Österreichische Rundfunk auf seinen Internetseiten:
Wenn Kinder trauern
Zu Allerheiligen und Allerseelen gedenken viele ihrer Verstorbenen. Ob Erwachsene oder Kinder - jeder verarbeitet Trauer auf eine andere Art und Weise. Kinder sollten dabei besonders viel Unterstützung erhalten.
"Tut tot sein weh?"
Der Verein "Rainbows" begleitet und unterstützt Kinder nach Todesfällen. Unter dem Motto "Tut tot sein weh?" veranstaltete der Verein eine Tagung, bei der es darum ging, wie Kinder Abschied nehmen.
Den Tod verstehen
Trauerbegleiter Oliver Junker sieht den Gang zum Friedhof auch als Ritual und "eine Möglichkeit für Kinder, sich mit dem Thema Tod und Sterben auseinanderzusetzen, darüber zu sprechen und zu verstehen, was der Tod überhaupt ist".
Kinder in Gespräche miteinbeziehen
Junker arbeitet seit zehn Jahren als Trauerbegleiter und meint, dass das Thema Tod in Familien kein Tabuthema sein sollte und auch Kinder von Anfang an in diese Gespräche miteingebunden werden sollten.
"Kinder sind erstaunlich leidensfähig. Auch wenn sie sehr schlimme Dinge erlebt haben, können sie diese Ereignisse mit der Unterstützung der Familie gut verkraften", so der Experte.
Klar und deutlich über den Tod sprechen
Einem Kind zu sagen, dass eine nahe Bezugsperson verstorben ist, ist für viele besonders schwierig. Der Trauerbegleiter rät zu folgender Vorgehensweise: "Klar und deutlich sprechen, einfache Sätze verwenden und nicht drumherum reden. Den größten Fehler, den viele machen, ist, dass man Formulierungen wie 'von uns gegangen' verwendet."
Man sollte Kindern auch erzählen, warum jemand gestorben ist, zum Beispiel an einer schweren Krankheit, rät Junker. Die Reaktion der Kinder auf einen Todesfall fällt meist ganz anders aus, als jene der Erwachsenen.
Abschied nehmen als wichtiger Prozess
Selten kommt es vor, dass Kinder heftig weinen oder auch dauerhaft weinen, eher ziehen sie sich zurück, sagt Junker. Haben Kinder nicht die Möglichkeit Abschied zu nehmen, kann dies im Erwachsenenalter zu Problemen führen.
ORF Steiermark_Bericht Tagung Rainbows
Hier ein Ausschnitt aus dem Beitrag vom ORF
(nach dem Beitrag die „Zurück-Taste“ drücken oder nochmals auf „Aktuelles“ klicken)
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Artikel in der Ausgabe November 09 von „spielen und lernen“
Zum Thema „Wenn Kinder trauern“ erschien ein Artikel, der auch Bezug
auf mein Buch „Und plötzlich ist alles anders“ genommen hat. Nach-
folgend ein Ausschnitt:
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Handbuch der Notfallseelsorge - 3. Aktualisierung
Auf Anfrage des Verlages Forum Gesundheitsmedien habe ich für obiges Werk das Kapitel
„Die Betreuung von Kindern bei Einsätzen der Notfallseelsorge“ geschrieben. Auf etwa 20
Seiten finden sich wichtige Informationen - kompakt und verständlich. Der Veröffent-
lichungstermin wird noch bekannt gegeben.
Artikel zu meinem Seminar „Akutbetreuung von Kindern“
Was tun, wenn eine Kinderseele in Not ist?
Referent Oliver Junker mit seinem Rettungsteddy,
der ihn bei Einsätzen mit Kindern begleitet.
Das Interesse war groß an der gemeinsamen Fortbildung der Notfallseelsorge von Aschaffenburg, Alzenau, Miltenberg und Obernburg. Zum Thema "Kinderseele in Not" hatten sich 70 Teilnehmer im Goldbacher Haus Effata versammelt.
Tätig sind sie in den Bereichen Notfallseelsorge, Krisenintervention an Schulen, Hospiz, Kriminalpolizei, Feuerwehr und Rettungskräfte. Neben den Mitarbeitern vom Untermain waren auch Gäste aus Wiesbaden und Bad Kissingen angereist.
„Bei einem Zusammenstoß mit einem LKW wird der Vater des siebenjährigen Karls und der neunjährigen Inge tödlich verletzt. Die Polizei soll die Nachricht der Mutter überbringen. Es ist zu erwarten, dass die Kinder bei der Überbringung der Nachricht zu Hause sind. Was ist zu tun?“ Dieses Beispiel macht verdeutlicht, wie schnell es bei einem Einsatz von Polizei, Rettungskräften und Notfallseelsorgern auch um das Seelenheil von Kindern geht, selbst wenn sie gar nicht unmittelbar als Opfer betroffen sind. Die Gefahr, bei all der Hektik rund um das Unglück die Kleinen zu übersehen, sie nicht ernst zu nehmen oder sie einfach wie die Erwachsenen zu behandeln, ist groß. Die Fortbildung „Kinderseele in Not“ der Notfallseelsorge am Untermain wollte deshalb sensibel machen für die besonderen Erfordernisse beim Umgang mit Kindern.
Die ersten Stunden der Betreuung entscheide darüber, wie die Kinderseele das traumatische Erlebnis verkraftet, so Oliver Junker, der Referent des Fortbildungstages. Er lebt in Kaufering, ist Trauerbegleiter für Kinder und arbeitet unter anderem in der Krisenintervention. Junker vermittelte zunächst einen Eindruck davon, was sich in Kindern nach einem traumatischen Ereignis abspielt. Angst, Wut, Schuldgefühle und unausgesprochene Fragen stürzen die Kinder in ein Gefühlschaos, dass zu langfristigen Schädigungen führen kann, wenn sie da nicht wieder herausgeführt werden. Die Heranwachsenden würden auf dramatische Situationen oft ganz anders reagieren als die Erwachsene. „Es ist zum Beispiel eine normale Reaktion, wenn Kinder auf eine schlimme Nachricht schnell wieder zur Tagesordnung übergehen“, so der Referent, der selbst Vater von drei Kindern ist. Während Erwachsene oft nicht verstünden, wie das Kind sich jetzt zum Beispiel an die Hausaufgaben setzen kann, wäre das letztlich nur ein Ausdruck für ihre Sehnsucht nach Normalität und Halt, ein Mechanismus, der die kindliche Seele schützen will.
Junker nannte wichtige Regeln im Umgang mit betroffenen Kindern. Dazu gehören: eine ruhige Umgebung schaffen, sich auf Augenhöhe begeben, in klaren und einfachen Sätzen mit ihnen sprechen, die Geschehene deutlich ansprechen, die eigene Betroffenheit zeigen. Eindringlich plädierte er dafür, auch unbequeme Wahrheiten wie zum Beispiel den Tod durch Suizid nicht zu verschweigen. Die Kleinen spürten meist, wenn etwas verschwiegen wird und ihr Vertrauensverhältnis zu den Bezugspersonen würde nachhaltig gestört, wenn sie im Nachhinein von anderen die Wahrheit erfahren. „Je mehr man Kindern erklärt, desto einfacher ist es für sie, das Geschehen zu verstehen“.
Junker lässt sich bei seinen Einsätzen von einem Teddy begleiten. „Kuscheltiere können trösten, können als Sprachrohr verwendet werden, schaffen Vertrautheit für die Kinder“, so seine Begründung für den putzigen Eisbär, der schon so manches mal das Eis gebrochen hat bei Kindern, die zunächst ganz verschlossen waren. Oft sei es auch hilfreich, die Kinder ein Bild malen zu lassen, mit dem sie oft besser als mit Worten ausdrücken können, was gerade in ihnen vor sich geht. Den Kleinen tue es gut, nicht nur passiv bleiben zu müssen. Ein Ritual wie zum Beispiel eine Kerze für den Verstorbenen anzünden hilft ihnen, das Erlebte besser zu verarbeiten.
Im Verlauf des Vortrags bemängelte Junker, dass das Thema „Umgang mit Kindern“ in der Ausbildung von Rettungskräften so gut wie nicht vorkäme. Er plädierte dafür, dass bei solchen Einsätzen eine eigene Betreuungsperson abgestellt wird, die sich um das Wohl der Kleinen kümmert. Der Trauerbegleiter hat auch eine Internetseite aufgebaut. Unter www.kindertrauer.info erhalten Eltern und Betreuer schnell und einfach Tipps, wie sie mit schwierigen Situationen umgehen können.
Fotos von meinem Vortrag “Betreuung von Kindern in besonderen Situationen”
anlässlich der 7. Internationalen Tagung zur Krisenintervention und Notfallpsychologie in Hall, Tirol (2008)


Fotograf: Matthias Baldauf
Bericht von Peter Weiskopf zur Weiterbildung des KIT Feldkirch/Vorarlberg (Quelle: KIT-News 10/08)
Am Freitag Nachmittag ging es um “Erstbetreuung von Kindern” mit Oliver Junker aus Landsberg/Deutschland. Beim Einstieg hat der Referent auf einen wesentlichen Unterschied zur “normalen” Krisenintervention hingewiesen. “Die Betreuung von Kindern ist anders, sie geht einfach näher”. Gedanklich war mir das klar, gespürt habe ich das bei den von betreuten Kindern gemalten Bildern, die uns beispielhaft gezeigt wurden. Die haben mich sehr beeindruckt und berührt. Auch nehme ich den Hinweis mit, dass besonders mit Kindern die Arbeit und der Zugang über Rituale/Bilder ein sehr guter und wichtiger ist. Kinder können auf Verluste teilweise ganz anders reagieren als Erwachsene und diese dadurch verunsichern. Wir als KITlerInnen können ihnen hier Unterstützung sein, ihre Trauerarbeit zulassen / zu ermöglichen / zu fördern.
An einem Nachmittag können nur einige Facetten angerissen werden. Für die Vertiefung habe ich das Buch “Und plötzlich ist alles anders” (Trauernde Kinder verstehen und begleiten, Oliver Junker) “mitgenommen” um in Ruhe nachlesen zu können. Weitere Infos auch unter www.kindertrauer.info
Zeitungsartikel zum Vortrag “Da sein, wenn Kinder trauern”
